Unterstützung für das Gewebe

Kompressionstherapie

Die medizinische Kompression ist ein wichtiger Baustein bei der Begleitung venöser und lymphatischer Beschwerden. Wir achten dabei besonders auf eine Passform, die Alltagsfähigkeit und Tragekomfort verbindet.

Eine Versorgung kann nur dann gut unterstützen, wenn sie regelmäßig getragen wird. Deshalb nehmen wir uns viel Zeit für das exakte Maßnehmen – idealerweise früh am Tag am weitgehend unbelasteten Bein. Durch die sorgfältige Auswahl der Gestricke helfen wir dabei, eine lösungsorientierte Basis für den Behandlungsverlauf zu schaffen.

  • Kompressionsversorgungen in weichen und flachen Ausführungen
  • Sorgfältiges Anmessen für Beine und Arme
  • Anleitung zum richtigen Tragen, Anlegen und Pflegen
Mehr zum Ablauf der Anmessung erfahren
Nach einer ärztlichen Verordnung vereinbaren wir sinnvollerweise einen frühen Termin zur Anmessung. Da das Gewebe über den Tag hinweg oft arbeitet und füllt, liefert die morgendliche Messung eine sehr gute Ausgangsbasis. Gemeinsam besprechen wir im Anschluss die verschiedenen Ausführungsvarianten, Materialien und Haftband-Optionen. Wenn Sie zum ersten Mal Kompressionsstrümpfe tragen, zeigen wir Ihnen außerdem sehr detailliert, wie Sie die Strümpfe mit speziellen Handschuhen oder Anziehhilfen schonend und sicher anlegen. Diese kleinen Handgriffe machen im Alltag später einen enormen Unterschied für Ihre Selbstständigkeit und die Langlebigkeit der Gestricke.
Kompressionstherapie bei müden, schweren und geschwollenen Beinen

Kompressionstherapie hilft bei schweren, müden oder geschwollenen Beinen. Solche Beschwerden können ein Hinweis auf eine Venenschwäche oder andere Venenerkrankungen sein. Auch Krampfadern entstehen oft dann, wenn die Venen das Blut nicht mehr zuverlässig zurück zum Herzen transportieren.

Medizinische Kompressionsstrümpfe unterstützen die Venenfunktion gezielt. Sie üben einen exakt dosierten Druck auf das Bein aus und fördern so den Rückfluss des Blutes. Dadurch können Beschwerden gelindert und die Beine im Alltag spürbar entlastet werden.

Moderne Kompressionsstrümpfe sind heute komfortabel, atmungsaktiv und optisch deutlich dezenter als früher. Sie verbinden medizinischen Nutzen mit einem angenehmen Tragegefühl und sind in verschiedenen Farben und Ausführungen erhältlich. So lässt sich eine wirksame Versorgung gut in den Alltag integrieren.

Welche Versorgung sinnvoll ist, hängt immer von der persönlichen Situation ab. Nach ärztlicher Verordnung übernehmen die Krankenkassen in vielen Fällen einen Teil der Kosten. Im Sanitätshaus Maier beraten wir Sie persönlich und sorgen für eine passgenaue Anmessung Ihrer Kompressionsversorgung.

Medizinische Kompressionsstrümpfe: Maßanfertigung oder Serienversorgung?

Ob ein medizinischer Kompressionsstrumpf in Seriengröße ausreicht oder eine Maßanfertigung notwendig ist, zeigt sich erst beim exakten Vermessen Ihrer Beine. Im Sanitätshaus Maier wird die Versorgung deshalb immer auf Basis Ihrer persönlichen Maße ausgewählt.

Medizinische Kompressionsstrümpfe sind keine gewöhnlichen Strümpfe, sondern medizinische Hilfsmittel. Sie werden bei entsprechender Diagnose ärztlich verordnet und müssen passgenau sitzen, damit sie ihre Wirkung zuverlässig entfalten können. Je nach Beschwerdebild, Beinform und Umfang wird entschieden, welche Versorgung für Sie geeignet ist.

Eine gute Passform ist besonders wichtig. Sitzt ein Kompressionsstrumpf nicht richtig, kann das den Tragekomfort und auch die medizinische Wirkung beeinträchtigen. Zudem gibt es bestimmte gesundheitliche Situationen, in denen Kompression nur nach ärztlicher Prüfung eingesetzt werden darf. Deshalb sollte die Auswahl immer fachlich begleitet erfolgen.

Wir empfehlen daher, medizinische Kompressionsstrümpfe nicht einfach irgendwo zu kaufen, sondern nach ärztlicher Verordnung im Sanitätshaus exakt anmessen zu lassen. Moderne Kompressionsstrümpfe sind heute angenehm zu tragen, alltagstauglich und optisch deutlich dezenter als viele Menschen vermuten. So lässt sich medizinischer Nutzen gut mit Komfort und einem gepflegten Erscheinungsbild verbinden.

Führung und Stabilität

Bandagen

Eine passende Bandage bietet beanspruchten und irritierten Gelenken spürbaren Halt. Sie fördert ein sicheres Gefühl in der Bewegung, sowohl nach leichten Verletzungen als auch im regulären Alltag.

Gestrickte Bandagen üben während der Bewegung einen sanften Wechseldruck auf das umliegende Gewebe aus. Diese stabilisierende Führung kann helfen, Überlastungsspitzen zu mildern und Schonhaltungen zu vermeiden. Damit eine Bandage gut wirkt und gleichzeitig angenehm sitzt, ist die fachgerechte Größenermittlung bei uns im Haus der erste Schritt.

  • Führende und stützende Gelenkbandagen
  • Anpassung von Bandagen für Rumpf und Rücken
  • Begleitende Beratung zum Einsatz im Alltag
Bandagen - Unterstützung für Gelenke, Rücken und Bewegung

Bandagen sind orthopädische Hilfsmittel, die Gelenke und belastete Körperbereiche gezielt entlasten, stabilisieren und bei Bewegung unterstützen können. Sie kommen zum Beispiel nach Verletzungen, bei Überlastung, nach Operationen oder bei chronischen Beschwerden des Bewegungsapparates zum Einsatz.

Je nach Versorgung können Bandagen Schmerzen lindern, Reizzustände beruhigen, die Gelenkführung verbessern und mehr Sicherheit im Alltag geben. Gleichzeitig bleibt die Beweglichkeit in vielen Fällen besser erhalten als bei einer vollständigen Ruhigstellung.

Bandagen gibt es für viele Körperregionen, zum Beispiel für Fuß und Sprunggelenk, Knie, Ellenbogen, Handgelenk, Schulter und Rücken. Im Bereich der Halswirbelsäule kommen je nach Beschwerdebild auch stützende Cervicalstützen oder Orthesen zum Einsatz.

Im Sanitätshaus Maier beraten wir Sie persönlich und helfen Ihnen dabei, die passende Versorgung für Ihre Beschwerden und Ihren Alltag zu finden. Entscheidend sind immer eine gute Passform, die richtige Auswahl des Hilfsmittels und - falls erforderlich - die ärztliche Verordnung.

Typische Einsatzbereiche von Bandagen und Orthesen

Fuß- und Sprunggelenk: Bandagen können zum Beispiel bei Achillodynie, nach Verletzungen oder Operationen, bei Schwellungen, Reizzuständen, Arthrose, Arthritis oder Bandinstabilität sinnvoll sein.

Knie: Häufige Einsatzbereiche sind Kniearthrose, Reizzustände nach Operationen oder Verletzungen, vordere Knieschmerzen, Beschwerden rund um die Kniescheibe und funktionelle Instabilitäten.

Ellenbogen und Handgelenk: Hier kommen Bandagen unter anderem bei Tennisellenbogen, Golferellenbogen, Arthrose, Tendovaginitis, Instabilitätsgefühl, Überlastungsbeschwerden sowie bei postoperativen oder posttraumatischen Reizzuständen infrage.

Schulter: Schulterbandagen können bei Reizzuständen nach Verletzungen oder Operationen, bei Schulterarthrose sowie bei bestimmten Instabilitäten und Belastungsbeschwerden unterstützen.

Halswirbelsäule und Rücken: Bei Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule kommen je nach Befund eher Cervicalstützen oder Orthesen zum Einsatz, etwa bei Cervikalsyndrom oder nach einem Schleudertrauma. Rückenbandagen werden häufig bei Schmerzen im Lendenwirbelbereich, muskulären Beschwerden oder degenerativen Veränderungen verwendet.

Welche Versorgung im Einzelfall geeignet ist, hängt immer von Diagnose, Ausprägung der Beschwerden und dem betroffenen Körperbereich ab. Wir beraten Sie dazu gerne und passen Ihre Versorgung bei Bedarf fachgerecht an.

Fokus auf Venengesundheit

Phlebologie

Bei müden Beinen oder zur Unterstützung während der Schwangerschaft helfen moderne Versorgungslösungen. Sie stützen verlässlich und fördern das Wohlbefinden im Arbeits- und Privatleben.

Eine venöse Versorgung zielt darauf ab, die Beine weich und kontinuierlich zu unterstützen. Moderne Strumpfmaterialien bieten hierbei einen guten Kompromiss aus robuster Funktion und einem unauffälligen Erscheinungsbild. Wir begleiten Sie bei der Auswahl hautfreundlicher Optionen für Ihren konkreten Bedarf.

  • Begleitende Versorgung bei müden Beinen
  • Ausführungen für Tätigkeiten mit langen Stehphasen
  • Beratung zu pflegenden Materialien
Hilfe bei Besenreisern, Krampfadern, Venenbeschwerden

Die Phlebologie beschäftigt sich mit Venenerkrankungen und venösen Beschwerden, vor allem an den Beinen. Dazu gehören zum Beispiel Besenreiser, Krampfadern, oberflächliche Venenentzündungen, Thrombosen und das sogenannte offene Bein. Viele Betroffene bemerken zunächst schwere, müde oder geschwollene Beine.

Besenreiser sind feine, sichtbare Venen in der Haut und oft eher ein optisches Thema. Krampfadern können darüber hinaus zu Spannungsgefühl, Schwellungen, Schmerzen oder einem unangenehmen Druckgefühl führen. Auch nach einer Thrombose oder bei chronischen venösen Beschwerden ist eine gute Versorgung wichtig, um die Beine im Alltag zu entlasten.

Ein offenes Bein, medizinisch Ulcus cruris genannt, ist eine schlecht heilende Wunde am Unterschenkel und gehört zu den schweren Folgen einer ausgeprägten venösen Erkrankung. Umso wichtiger sind eine frühzeitige ärztliche Abklärung und eine passende Versorgung.

Im Sanitätshaus Maier unterstützen wir Sie bei der phlebologischen Versorgung mit persönlicher Beratung und passgenau angemessenen medizinischen Kompressionsstrümpfen. Nach ärztlicher Diagnose und Verordnung sorgen wir dafür, dass Ihre Versorgung zu Ihrem Beschwerdebild, Ihrer Beinform und Ihrem Alltag passt.

Kompressionsklassen und Anziehhilfen - gut zu wissen

Medizinische Kompressionsstrümpfe werden in vier Kompressionsklassen eingeteilt. Entscheidend ist dabei der Druck im Fesselbereich. Je höher die Klasse, desto stärker ist die Kompression. Welche Klasse für Sie geeignet ist, legt immer der Arzt individuell fest.

Kompressionsklasse 1: 18 bis 21 mmHg beziehungsweise 2,4 bis 2,8 kPa. Diese Klasse kommt typischerweise bei leichten Venenbeschwerden, einem Schwere- oder Müdigkeitsgefühl in den Beinen oder in frühen Stadien venöser Beschwerden infrage.

Kompressionsklasse 2: 23 bis 32 mmHg beziehungsweise 3,1 bis 4,3 kPa. Diese Klasse wird häufig bei deutlicheren Krampfadern, Schwellungsneigung, nach venösen Eingriffen oder bei bestimmten Formen chronischer venöser Beschwerden eingesetzt.

Kompressionsklasse 3: 34 bis 46 mmHg beziehungsweise 4,5 bis 6,1 kPa. Sie kommt eher bei ausgeprägteren venösen Erkrankungen, bei stärkerer Ödemneigung oder in bestimmten Situationen nach Thrombosen infrage.

Kompressionsklasse 4: ab 49 mmHg beziehungsweise ab 6,5 kPa. Diese sehr starke Kompression wird vor allem bei schweren Lymphödemen oder anderen ausgeprägten Ödemformen eingesetzt.

Wichtig ist: Die Kompressionsklasse richtet sich nicht allein nach einem einzelnen Krankheitsbegriff, sondern immer nach ärztlicher Diagnose, Ausprägung der Beschwerden, Körpermaßen und persönlicher Belastbarkeit.

Auch An- und Ausziehhilfen können die Versorgung deutlich erleichtern. Sie sind besonders sinnvoll, wenn Kraft, Beweglichkeit oder das Bücken schwerfallen. Im Sanitätshaus Maier beraten wir Sie gerne dazu, welche Hilfe im Alltag am besten zu Ihrer Versorgung passt.

Beständige Begleitung

Lymphödeme

Die Begleitung einer verordneten Maßnahmenserie erfordert handwerkliche Sorgfalt. Wir messen detaillierte Kompressionslösungen ein, die dabei unterstützen, erreichte Therapieergebnisse zu begleiten.

In der Erhaltungsphase helfen meist angepasste Versorgungen aus speziellen Geweben. Durch ihr formbeständiges Verhalten legen sie sich ruhig um die Strukturen und weisen oft eine besondere Stabilität im Hautbild auf. Wir kümmern uns um die Maßanfertigung und beantworten Fragen zur täglichen Nutzung.

  • Spezifische Arm- und Beinversorgungen
  • Versorgungen für Hände und Füße
  • Persönliche Anleitung zu Anziehhilfen
Umgang mit festen Gestricken im Alltag
Flachgestrickte Gewebe weisen eine hohe Wandstabilität auf und unterscheiden sich beim Anziehen spürbar von herkömmlichen, rundgestrickten Materialien. Sie verlangen eine etwas andere Handhabung, geben dafür aber dem Gewebe den notwendigen konstanten Widerstand, um erneuten Schwellungen entgegenzuwirken. In der gemeinsamen Anprobe nehmen wir uns die Zeit, Ihnen nützliche Griffe und kleine Hilfsmittel - wie spezielle Noppenhandschuhe oder Anziehrahmen - zu zeigen. Diese erleichtern das tägliche Anlegen deutlich und schonen gleichzeitig das Material. Ziel ist es, dass Sie eine sichere und machbare Routine im täglichen Umgang aufbauen.
Lymphödem-Schwellungen an Arm und Bein richtig versorgen

Ein Lymphödem entsteht, wenn Lymphflüssigkeit im Gewebe nicht mehr ausreichend abfließen kann. Typisch sind anhaltende Schwellungen, ein Spannungs- oder Schweregefühl und das Gefühl, dass Arm oder Bein deutlich voller werden. Betroffen sein können vor allem Beine, Füße, Arme oder Hände.

Ursachen können angeborene Veränderungen des Lymphsystems sein, aber auch Operationen, Verletzungen oder andere Schädigungen der Lymphbahnen. Auch nach medizinischen Eingriffen kann ein Armlymphödem oder Beinlymphödem entstehen, wenn der Lymphabfluss dauerhaft beeinträchtigt ist.

Wichtig ist eine konsequente Behandlung, damit Schwellungen und Gewebeveränderungen nicht weiter zunehmen. Zur bewährten Therapie gehört die Komplexe Physikalische Entstauungstherapie, kurz KPE. Sie kombiniert manuelle Lymphdrainage, Kompression, Bewegung und Hautpflege, um das Gewebe zu entlasten und die Beschwerden zu lindern.

Im Sanitätshaus Maier unterstützen wir Sie mit passgenauer Kompressionsversorgung bei Beinlymphödem und Armlymphödem sowie bei Bedarf auch mit passenden An- und Ausziehhilfen. Eine frühzeitige ärztliche Abklärung ist wichtig, damit die Ursache richtig eingeordnet und die Versorgung passend ausgewählt werden kann.

Ausgleich und Behutsamkeit

Brustprothesen

Die Wahl eines gut passenden Ausgleichs nach einer Brustoperation verlangt Einfühlungsvermögen und eine vertrauensvolle Umgebung. Wir suchen mit Ihnen nach der Lösung, die Ihnen guttut.

Behutsame Einlagen, Ausgleichsteile und speziell geschnittene Dessous tragen dazu bei, einer einseitigen Haltungsbelastung entgegenzuwirken. Genauso wichtig ist uns dabei, dass Sie sich mit der Formgebung und dem Hautgefühl Ihrer Versorgung rundum wohlfühlen.

  • Versorgung mit weichen Ausgleichsteilen
  • Anprobe passender Spezialwäsche und Badebekleidung
  • Diskrete, ruhige Beratung für ein stimmiges Körperempfinden
Brustprothesen - einfühlsame Versorgung nach Brustoperation

Eine Brustoperation verändert oft weit mehr als nur das äußere Erscheinungsbild. Viele Frauen erleben diese Zeit als körperlich und emotional besonders sensibel. Im Sanitätshaus Maier begleiten wir Sie mit Ruhe, Diskretion, Einfühlungsvermögen und fachlicher Erfahrung auf dem Weg zu einer Versorgung, mit der Sie sich im Alltag wieder sicher und wohl fühlen können.

Brustprothesen und Ausgleichsversorgungen helfen dabei, die natürliche Körperform optisch auszugleichen und das persönliche Wohlbefinden zu stärken. Je nach Operationsart, Narbenverlauf, Körperform und persönlichem Empfinden kommen unterschiedliche Lösungen infrage. Wichtig ist, dass die Versorgung nicht nur gut aussieht, sondern auch bequem sitzt und zu Ihrem Alltag passt.

Gerade nach einer Brustentfernung oder nach einer brusterhaltenden Operation mit sichtbarer Asymmetrie ist eine fachgerechte Anpassung besonders wichtig. Eine gut gewählte Versorgung kann dazu beitragen, dass Kleidung besser sitzt, das Körpergefühl stabiler wird und Sie sich in Bewegung und Haltung wieder ausgeglichener fühlen.

Wir nehmen uns Zeit für Ihre persönliche Beratung und helfen Ihnen dabei, die für Sie passende Lösung zu finden - sensibel, diskret und in geschützter Atmosphäre. Unser Ziel ist, dass Sie sich mit Ihrer Versorgung nicht verkleidet, sondern wieder mehr wie Sie selbst fühlen.

Ausgleichsprothesen, Brustprothesen und Spezial-BHs - welche Versorgung passt zu mir?

Je nach Situation kommen unterschiedliche Versorgungen infrage. Nach einer brusterhaltenden Operation können Ausgleichsprothesen oder Teilprothesen helfen, Formunterschiede sanft auszugleichen. Nach einer Brustentfernung kommen meist äußere Brustprothesen zum Einsatz, die in Form, Größe und Tragegefühl möglichst gut zur natürlichen Seite passen.

Direkt nach einer Operation wird häufig zunächst eine besonders weiche Erstversorgung genutzt, damit der empfindliche Narbenbereich geschont wird. Später kann dann - je nach Heilungsverlauf und persönlichem Bedarf - eine dauerhafte Brustprothese, zum Beispiel aus Silikon, angepasst werden.

Spezial-BHs spielen dabei eine wichtige Rolle. Sie verfügen über eingearbeitete Taschen, in denen die Prothese sicher sitzt. Auch spezielle Badeanzüge oder Bikinis sind möglich. So lässt sich die Versorgung angenehm, diskret und alltagstauglich in Kleidung und Bewegung integrieren.

Welche Versorgung am besten passt, hängt immer von Ihrer persönlichen Situation ab. Im Sanitätshaus Maier beraten wir Sie individuell zu Ausgleichsprothesen, Brustprothesen und Spezial-BHs und unterstützen Sie bei einer passgenauen, einfühlsamen Auswahl. Bei ärztlicher Verordnung übernehmen die Krankenkassen in vielen Fällen die Kosten ganz oder teilweise.

Ruhigstellung und Schutz

Orthesen

Anders als klassische weiche Bandagen übernehmen Orthesen meist stärker führende oder ruhiger stellende Aufgaben. Sie sind wichtige Begleiter in der Mobilisierungsphase oder bei Instabilitäten.

Durch eingearbeitete Führungselemente entlasten Orthesen beanspruchte Körperbereiche auf direkterem Weg. Um ihre Funktion zu erfüllen und das angestrebte Ziel zu unterstützen, ist eine gute, nicht drückende Passform entscheidend. Wir passen vorliegende Konfektionsmodelle an Ihre aktuelle Körpersituation an.

  • Orthetische Hilfsmittel zur Mobilisierung
  • Nachbehandlung stützender Maßnahmen
  • Rahmenorthesen für Gelenke
Orthesen - gezielte Stabilisierung, Führung und Entlastung

Orthesen sind orthopädietechnische Hilfsmittel, die beeinträchtigte Funktionen des Haltungs- und Bewegungsapparates gezielt unterstützen können. Sie helfen dabei, Körperbereiche zu stabilisieren, zu führen, zu entlasten, zu korrigieren oder bei Bedarf auch ruhigzustellen.

Je nach Beschwerdebild und Versorgungsziel kommen Orthesen an unterschiedlichen Körperregionen zum Einsatz - zum Beispiel am Fuß- und Sprunggelenk, am Knie, als Beinorthese oder auch im Bereich von Hüfte und Rücken. Ziel ist immer eine Versorgung, die möglichst gut zu Ihrer Funktion, Ihrer Mobilität und Ihrem Alltag passt.

Orthesen können nach Verletzungen, Operationen, bei Instabilitäten, Fehlstellungen, neurologischen Einschränkungen oder bei chronischen Beschwerden sinnvoll sein. Eine gute Versorgung unterstützt nicht nur die betroffene Körperregion, sondern kann auch helfen, Bewegungsabläufe sicherer und kontrollierter zu machen.

Im Sanitätshaus Maier beraten wir Sie persönlich zu orthopädietechnischen Versorgungen und helfen Ihnen dabei, eine passende Orthese fachgerecht auszuwählen und anzupassen. Entscheidend sind immer Diagnose, Ziel der Versorgung und eine gute Passform.

Typische Einsatzbereiche von Orthesen

Fuß und Sprunggelenk: Orthesen können zum Beispiel bei Fußheberschwäche, Instabilitäten, Bandverletzungen, nach Frakturen oder bei bestimmten neurologischen Einschränkungen eingesetzt werden, um den Fuß zu führen und das Gangbild zu unterstützen.

Knie: Im Kniebereich kommen Orthesen häufig bei Bandverletzungen, Instabilitäten, nach Operationen oder bei arthrotischen Beschwerden zum Einsatz. Sie können helfen, das Gelenk zu stabilisieren und Bewegungen kontrollierter zu führen.

Beinorthesen: Wenn mehrere Gelenkbereiche gemeinsam unterstützt werden müssen, können Beinorthesen oder Gehorthesen sinnvoll sein. Das betrifft zum Beispiel komplexere Instabilitäten, Lähmungserscheinungen oder funktionelle Einschränkungen beim Gehen.

Hüfte und Becken: Auch im Bereich von Hüfte und Becken kommen je nach Befund orthopädietechnische Versorgungen infrage, etwa zur Führung, Stabilisierung oder Entlastung nach Operationen, bei Fehlstellungen oder bei bestimmten orthopädischen und neurologischen Krankheitsbildern.

Welche Orthese im Einzelfall geeignet ist, hängt immer von der ärztlichen Diagnose, dem betroffenen Körperbereich und dem konkreten Versorgungsziel ab. Wir unterstützen Sie gerne bei der Auswahl einer passenden, alltagstauglichen Versorgung.

Handwerkliche Individualität

Orthopädietechnik

Wenn Standardmaße an ihre Grenzen stoßen, tritt die klassische Anpassungsarbeit in den Mittelpunkt. Mit etabliertem Handwerkswissen schaffen wir individuelle Lösungen.

Die Arbeit in der Orthopädietechnik erfordert ein Verständnis für den Menschen und seinen Bewegungsapparat. Wir fertigen Lagerungselemente, Rumpfstützen und ähnliche Konstruktionen auf Maß und Anliegen des Trägers. Ein offener Austausch und ein klares handwerkliches Vorgehen liegen uns hierbei am Herzen.

  • Maßanfertigungen zur Rumpfstützung
  • Spezifische Orthesen auf Maß
  • Nacht- und Lagerungsschienen
Individuelle Orthopädie-Lösungen für mehr Mobilität und Stabilität

Orthopädietechnik verbindet handwerkliche Präzision, medizinisches Fachwissen und moderne Technik. Ziel ist es, Menschen mit individuell angepassten Hilfsmitteln im Alltag zu entlasten, ihre Beweglichkeit zu verbessern und die natürliche Funktion des Körpers bestmöglich zu unterstützen.

Von der Fußspitze bis zum Hals gibt es für viele Beschwerden und Einschränkungen passende orthopädietechnische Lösungen. Dazu gehören zum Beispiel Einlagen, Orthesen, Schienen, stützende Versorgungen oder individuell angepasste Hilfsmittel, die Bewegungen führen, stabilisieren oder gezielt entlasten.

Eine gute Versorgung beginnt immer mit einer sorgfältigen Analyse und einer passgenauen Anpassung. Je nach Bedarf können dabei auch moderne Mess- und Fertigungsmethoden eingesetzt werden, um die Versorgung möglichst exakt auf Körperform, Bewegungsablauf und persönliche Anforderungen abzustimmen.

Im Sanitätshaus Maier stehen dabei nicht nur Technik und Material im Mittelpunkt, sondern vor allem der Mensch. Mit Erfahrung, Sorgfalt und persönlicher Beratung unterstützen wir Sie dabei, eine Versorgung zu finden, die zu Ihrem Beschwerdebild, Ihrem Alltag und Ihrem Anspruch an Mobilität und Lebensqualität passt.

Zurück in den gewohnten Bewegungsraum

Prothesen

Nach Amputationen erfordert der Anpassungsprozess viel Geduld, Nähe und Zuverlässigkeit. Wir stehen Patienten in dieser Phase beim Aufbau einer soliden Versorgung fachkundig zur Seite.

Eine Prothese ist eine höchstpersönliche Verbindung aus der Schaftgestaltung und der technischen Konzeption. Wichtig ist letztlich, dass das Hilfsmittel Passgenauigkeit vermittelt und die Aktivitätsbedürfnisse der Träger im Alltag aufgreift. Wir gehen den Anpassungsprozess schrittweise und bedacht an.

  • Unter- und Oberschenkelversorgungen
  • Begleitung während der Interimslösungen
  • Persönliche Anleitung für den Alltag
Prothesen - individuelle Versorgung für mehr Mobilität im Alltag

Prothesen sind orthopädietechnische Hilfsmittel, die fehlende Gliedmaßen oder einzelne Funktionen des Bewegungsapparates ersetzen können. Ziel ist es, Mobilität, Stabilität und Selbstständigkeit im Alltag bestmöglich zu unterstützen und verloren gegangene Funktionen so weit wie möglich auszugleichen.

Welche prothetische Versorgung infrage kommt, hängt immer von der individuellen Situation ab. Entscheidend sind unter anderem die betroffene Körperregion, die Amputationshöhe, die körperlichen Voraussetzungen, die persönlichen Ziele und die Anforderungen im Alltag. Deshalb gibt es nicht die eine Prothese, sondern immer eine Versorgung, die sorgfältig geplant und angepasst werden muss.

Zu einer guten prothetischen Versorgung gehören nicht nur die Auswahl der passenden Komponenten, sondern auch eine exakte Anpassung, regelmäßige Kontrollen und das schrittweise Erlernen des Umgangs mit der Prothese. Gerade nach einer Amputation spielen Rehabilitation, Training und die enge Abstimmung zwischen ärztlicher Betreuung, Therapie und Orthopädietechnik eine wichtige Rolle.

Welche Versorgung im Einzelfall sinnvoll und möglich ist, sollte immer individuell im ärztlichen und orthopädietechnischen Gespräch geklärt werden. So kann gemeinsam entschieden werden, welche Lösung medizinisch geeignet ist und bestmöglich zum persönlichen Alltag passt.

Basis des Ganges

Einlagentechnik

Der Fuß leistet Tag für Tag Schwerstarbeit. Eine sinnvoll konstruierte Bettung kann hierbei nicht nur die direkte Fußsohle, sondern oft auch den Stand im Alltag erleichtern.

Ausgehend von einer sauberen Erfassung entwickeln wir Einlagen, die dämpfen, stützen oder lenken. Neben weichbettenden Varianten arbeiten wir auf Wunsch auch mit Konzepten, die gezielte Impulse zur muskulären Haltungsunterstützung im Fußgewölbe setzen können.

  • Bettungseinlagen für Linderung im Stand und Gehen
  • Einlagen für spezifische Belastungsprofile
  • Ausrichtungen auf unterschiedliche Schuharten
Das Zusammenspiel mit dem Schuhwerk
Eine orthopädische Einlage kann ihre Wirkung immer nur im direkten Zusammenspiel mit dem getragenen Schuh voll entfalten. Daher werfen wir stets auch einen Blick auf das Platzangebot, die Sprengung (Höhendifferenz) und die statische Stabilität Ihres Schuhwerks. Es ist für den Erfolg der Versorgung sehr hilfreich, wenn Sie zur Anprobe direkt das Paar Ihrer meistgetragenen Schuhe mitbringen. So können wir vor Ort gemeinsam beurteilen, wie sich das Volumen im Schuhgefüge verhält, ob die Ferse ausreichend Halt hat und ob alles druckfrei sitzt.
Einlagentechnik - individuelle Unterstützung für Ihre Füße

Unsere Füße tragen uns Tag für Tag durch den Alltag und sind dabei oft hohen Belastungen ausgesetzt. Langes Stehen, viel Gehen, ungeeignetes Schuhwerk oder sportliche Belastung können dazu führen, dass Fehlbelastungen, Schmerzen oder Überlastungsbeschwerden entstehen.

Orthopädische Einlagen können helfen, den Fuß gezielt zu unterstützen, Druck besser zu verteilen und das Gangbild zu verbessern. Je nach Bedarf kommen stützende, bettende oder funktionell angepasste Einlagen zum Einsatz. Ziel ist immer eine Versorgung, die zu Ihrer Fußform, Ihrem Beschwerdebild und Ihrem Alltag passt.

Eine gute Einlagenversorgung beginnt mit einer sorgfältigen Analyse. Dazu gehören je nach Situation die Beurteilung der Fußstellung, des Bewegungsablaufs und der Belastungssituation. So lässt sich die Versorgung möglichst genau auf Ihre persönlichen Anforderungen abstimmen.

Im Sanitätshaus Maier beraten wir Sie persönlich und helfen Ihnen dabei, die passende Einlagenversorgung zu finden - für Alltag, Beruf, Sport oder besondere medizinische Anforderungen.

Sensomotorische Einlagen, Sporteinlagen und diabetesadaptierte Einlagen

Sensomotorische Einlagen: Diese Einlagen arbeiten mit gezielten Druckzonen und werden eingesetzt, um Muskelspannung und Bewegungsabläufe zu beeinflussen. Sie können je nach Befund eine sinnvolle Ergänzung sein und werden individuell ausgewählt.

Diabetesadaptierte Einlagen: Bei empfindlichen oder besonders gefährdeten Füßen kommt es vor allem auf eine gute Druckentlastung an. Diabetesadaptierte Einlagen sollen Belastungsspitzen reduzieren und den Fuß im Alltag möglichst schonend unterstützen.

Sporteinlagen: Im Sport wirken oft andere Belastungen auf den Fuß als im Alltag. Sporteinlagen können dabei helfen, die Druckverteilung zu verbessern, den Bewegungsablauf zu unterstützen und die Versorgung auf die jeweilige Sportart abzustimmen.

Elektronische Fußdruckmessung: Mit einer elektronischen Fußdruckmessung lässt sich sichtbar machen, wie der Fuß belastet wird. Diese Analyse kann eine wertvolle Grundlage sein, um Einlagen, Schuhe und Versorgung noch präziser auf Ihre persönliche Situation abzustimmen.

Häufige Fragen zu unseren Leistungen

Hier finden Sie wichtige Antworten rund um Kompression, Einlagen, Bandagen, Orthesen und den Ablauf Ihrer Versorgung bei Sanitätshaus Maier.

Was ist der Unterschied zwischen Bandage und Orthese?

Bandagen und Orthesen sehen sich auf den ersten Blick manchmal ähnlich, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben. Eine Bandage ist meist elastischer, liegt näher am Körper an und unterstützt vor allem durch Kompression, Führung und ein stabileres Bewegungsgefühl. Eine Orthese greift in der Regel stärker ein, führt oder begrenzt Bewegungen gezielter und kommt häufiger nach Operationen, bei Instabilitäten oder bei strukturell deutlicheren Beschwerden zum Einsatz.

Wann ist der beste Zeitpunkt zum Anmessen von Kompressionsstrümpfen?

Am besten morgens. Dann sind Beine oder Arme meist noch weniger belastet und weniger angeschwollen. Bei lymphologischen Versorgungen ist der günstigste Zeitpunkt idealerweise nach der manuellen Lymphdrainage beziehungsweise im möglichst gut entstauten Zustand. So entsteht die beste Grundlage für eine passgenaue Versorgung.

Wie oft bekomme ich Kompressionsstrümpfe oder Einlagen auf Rezept?

Bei medizinischen Kompressionsstrümpfen sind bei gesetzlichen Kassen in der Regel zwei Versorgungen innerhalb von 12 Monaten üblich, oft also eine Wiederversorgung nach etwa sechs Monaten. Bei orthopädischen Einlagen hängt es stärker von Kasse, Diagnose und medizinischer Notwendigkeit ab. Häufig werden ein bis zwei Paar, bei vielen Kassen auch zwei Paar pro Jahr, übernommen. Deshalb sollte der konkrete Fall immer zusammen mit Rezept und Krankenkasse geprüft werden.

Muss ich meine Schuhe zur Einlagenversorgung mitbringen?

Ja - idealerweise das Paar, das Sie im Alltag am häufigsten tragen. Bei Einlagen kommt es nicht nur auf den Fuß an, sondern auch darauf, wie Einlage und Schuh zusammen funktionieren. Platzangebot, Form und Halt im Schuh spielen dabei eine wichtige Rolle. Gerade deshalb ist es sinnvoll, die typischen Alltagsschuhe direkt zur Anprobe mitzubringen. Das passt auch sehr gut zu dem, was auf Eurer aktuellen Leistungsseite im Einlagenbereich ohnehin schon angelegt ist.

Wie lange dauert es, bis meine Einlagen oder mein Hilfsmittel fertig sind?

Das hängt von der Versorgung ab. Bei Einlagen spielt unter anderem das Modell, die Bauart und die aktuelle Auslastung eine Rolle. Bei anderen Hilfsmitteln kommt zusätzlich dazu, ob vorher noch eine Genehmigung der Krankenkasse erforderlich ist. Für Entscheidungen der Krankenkasse gelten grundsätzlich Fristen von drei Wochen, mit Beteiligung des Medizinischen Dienstes in der Regel fünf Wochen. Praktisch heißt das: einfache Versorgungen gehen oft schneller, individuelle Maßanfertigungen oder genehmigungspflichtige Hilfsmittel brauchen meist etwas mehr Zeit.